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Zwölf Dörfer,
eine Website.

Betriebe in Bozen Land, also im Umland der Landeshauptstadt, haben ein Problem, das Städter nicht kennen: Der Firmensitz liegt in einer kleinen Gemeinde, die Kunden kommen aus zehn anderen. Auf der Website steht trotzdem meist nur der eine Ort im Impressum. Diese Seite zeigt, wie ein Einzugsgebiet sichtbar wird, ohne dass dafür eine dünne Seite pro Dorf gebaut werden muss.

Warum das Umland anders funktioniert

Drei Punkte, an denen sich ein Betrieb in Ritten, Sarntal oder Völs von einem in der Stadt unterscheidet.

UNTERSCHIED NR. 01

Gebiet statt Adresse

In der Stadt sucht man nach dem Ort, im Umland nach der Erreichbarkeit. Die entscheidende Frage lautet nicht wo sitzt der Betrieb, sondern kommt er zu mir. Eine Website, die nur eine Adresse zeigt, beantwortet die falsche Frage.

UNTERSCHIED NR. 02

Empfehlung trifft Google

Im Dorf entsteht der Kontakt oft über Empfehlung, die Überprüfung aber online. Der Name wird gegoogelt, bevor angerufen wird. Findet sich dann nichts oder etwas Veraltetes, geht Vertrauen verloren, das vorher schon da war.

UNTERSCHIED NR. 03

Anfahrt ist ein Argument

Wer aus dem Sarntal ins Etschtal fährt, kalkuliert das ein. Betriebe, die offen sagen, welche Gemeinden sie regulär bedienen, bekommen weniger unpassende Anfragen und mehr passende.

Die Dörfer-Falle

Der naheliegende Gedanke ist: eine Seite pro Gemeinde. Zwölf Gemeinden, zwölf Seiten, zwölf Chancen bei Google. In der Praxis ist das der schnellste Weg zu zwölf Seiten, die niemand findet.

Der Grund ist einfach: Wenn sich zwölf Seiten nur im Ortsnamen unterscheiden und der restliche Text identisch bleibt, erkennt Google das Muster und behandelt die Seiten als das, was sie sind, nämlich Platzhalter ohne eigenen Inhalt. Statt zwölf Rankings entsteht in der Regel keines. Schlimmer noch, die Seiten nehmen sich gegenseitig Gewicht weg und verwässern die Startseite, die vorher wenigstens für etwas stand.

Eine eigene Ortsseite lohnt sich genau dann, wenn es dafür auch eigenen Inhalt gibt. Das kann ein größeres abgeschlossenes Projekt in dieser Gemeinde sein, eine Leistung, die nur dort angeboten wird, eine zweite Betriebsstätte oder eine eigene Ansprechperson. Alles andere gehört in einen guten Einzugsgebiets-Abschnitt.

Faustregel: Eine Ortsseite ist erst dann gerechtfertigt, wenn du sie einem Kunden zeigen würdest, ohne dich für den dünnen Inhalt zu entschuldigen.

So beschreibst du dein Einzugsgebiet richtig

Diese fünf Schritte kosten kein Geld und sind auf jeder bestehenden Website umsetzbar, auch ohne Relaunch.

  1. Gemeinden aufschreiben, die du wirklich bedienst. Nicht die, die du gern hättest. Eine ehrliche Liste mit acht Namen wirkt glaubwürdiger als ein pauschales in ganz Südtirol.
  2. Die Liste an eine sichtbare Stelle setzen. Nicht nur ins Impressum, sondern als eigenen Abschnitt auf der Startseite und am Fuß jeder Leistungsseite.
  3. Grenzen benennen. Wenn Notdienst nur im Umkreis von X Gemeinden angeboten wird, gehört genau das dorthin. Das spart beiden Seiten Zeit.
  4. Projekte mit Ortsangabe zeigen. Ein Projektfoto mit der Zeile Heizungstausch, Einfamilienhaus, Jenesien ist für die lokale Sichtbarkeit mehr wert als eine Ortsseite ohne Inhalt, weil der Ort in einem echten Zusammenhang steht.
  5. Google Unternehmensprofil auf Einzugsgebiet stellen. Betriebe, die zum Kunden fahren, können im Profil ein Einzugsgebiet statt einer Ladenadresse hinterlegen. Wie das zusammenspielt, steht in der Checkliste zum Google-Profil.

Was das für die Seitenstruktur heißt

Eine belastbare Struktur für einen Betrieb im Bozner Umland sieht in den meisten Fällen so aus:

  • eine Startseite, die Gewerk und Einzugsgebiet in den ersten zwei Sätzen nennt
  • eine eigene Seite je Leistung, die eigenständig gesucht wird, nicht je Ort
  • eine Referenzseite oder ein Projektbereich, in dem Orte natürlich vorkommen
  • eine Kontaktseite mit Anfahrt, Erreichbarkeit und den bedienten Gemeinden
  • optional eine einzige, wirklich ausgearbeitete Ortsseite für den zweitwichtigsten Markt, wenn es dafür Inhalt gibt

Diese Aufteilung folgt der Art, wie tatsächlich gesucht wird: nach Leistung plus Ort, nicht nach Ort allein. Wer Elektriker Ritten sucht, findet damit die Leistungsseite Elektro, auf der Ritten als Einzugsgebiet steht, und nicht eine leere Ortsseite.

Einzugsgebiet auf deiner Website prüfen lassen?

Wir schauen kostenlos an, welche Gemeinden auf deiner Seite auftauchen und welche fehlen.

Kostenlosen Check anfragen

Wir sitzen selbst nicht in der Stadt. amstudio arbeitet aus Kastelruth heraus.

Das ist kein Nachteil, den wir kleinreden, sondern der Grund, warum diese Seite existiert. Ein Betrieb, dessen Kunden aus mehreren Gemeinden kommen, hat andere Fragen als ein Geschäft mit Schaufenster in der Stadt: Wie weit fahre ich noch? Welche Gemeinde nenne ich zuerst? Warum ruft aus dem Nachbardorf niemand an, obwohl ich dort seit Jahren arbeite? Diese Fragen kennen wir aus der eigenen Lage und aus den Projekten, die wir betreuen. Der Gründer ist ausgebildeter Elektriker und hat in Südtirol auf Baustellen gearbeitet, bevor er Websites gebaut hat.

Sitz Kastelruth (BZ), Bezirksgemeinschaft Salten-Schlern, im Gebiet, das umgangssprachlich Bozen Land heißt.
Referenz in der Nähe ELEKTRIX in Mölten, ein Elektrobetrieb mit Einzugsgebiet im Etschtal und rund um Bozen.
Arbeitsweise Termine vor Ort in der Gemeinde des Betriebs, der Rest über Telefon, Video und E-Mail.
Was wir nicht tun Keine Serie dünner Ortsseiten, nur damit eine Liste länger aussieht.

Häufige Fragen zu Bozen Land

Was gehört eigentlich zu Bozen Land?

Bozen Land ist keine scharf abgegrenzte Verwaltungseinheit, sondern der gebräuchliche Sammelbegriff für die Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, im Unterschied zur Stadt Bozen selbst. Gemeint sind je nach Zusammenhang Gemeinden wie Ritten, Jenesien, Mölten, Terlan, Sarntal, Karneid, Tiers, Völs am Schlern, Deutschnofen, Eppan, Kaltern oder Leifers.

Soll ich für jede Gemeinde eine eigene Seite anlegen?

In der Regel nicht. Eine eigene Seite je Dorf, die sich nur im Ortsnamen unterscheidet, wird als dünner Inhalt bewertet und kaum ausgespielt. Sinnvoll ist eine eigene Seite nur dort, wo es auch wirklich eigenen Inhalt gibt: echte Projekte, andere Leistungen, eine andere Ansprechperson.

Wie zeige ich dann, dass ich im ganzen Umland arbeite?

Über einen klar benannten Einzugsgebiets-Abschnitt auf Startseite und Leistungsseiten, über Projektbeispiele mit Ortsangabe und über das Google Unternehmensprofil, das ein Einzugsgebiet statt einer Ladenadresse ausweisen kann.

Ist ein Webdesigner aus dem Umland ein Nachteil gegenüber einem aus der Stadt?

Für die Website nicht. Entscheidend sind Struktur, Inhalte und Erreichbarkeit, nicht die Postleitzahl des Dienstleisters.

Zählt die Anfahrtszeit für meine Kunden?

Bei kurzfristigen Arbeiten und Notdiensten sehr. Deshalb gehört auf die Website eine klare Aussage, welche Gemeinden regulär bedient werden und wo Ausnahmen gelten. Eine ehrliche Grenze ist besser als ein pauschales in ganz Südtirol.

Wo hat amstudio seinen Sitz?

In Kastelruth (BZ), in der Bezirksgemeinschaft Salten-Schlern, also in dem Gebiet, das umgangssprachlich Bozen Land genannt wird. Termine im Umland und in der Stadt Bozen finden vor Ort statt.

Betrieb im Umland von Bozen?

Kostenloser Website-Check mit Blick auf das Einzugsgebiet: welche Gemeinden auf der Seite auftauchen und welche fehlen.

Lieber direkt alex@amstudio.ink
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